Seebad Loddin/ OT Kölpinsee


DEREINST GAB ES HIER LACHS ZUHAUF

Seebad Kölpinsee entstand als Ort an der Küste aus einem kleinen, älteren Dorf landeinwärts. Es liegt an einem sehr schönen Binnensee und wird geprägt durch eine vollendet harmonische Verbindung von Meer und Rotbuchenwald. Kölpinsee zeichnet sich teilweise durch eine steil zum Meer abfallende Kliffküste, sowie den breiten, weißen und steinfreien Ostseestrand aus.

An Stelle des heutigen Kölpinsee gab es in älterer Zeit eine Siedlung namens Colpin. Sie wurde aber im Dreißigjährigen Krieg 1630 vollständig dem Erdboden gleichgemacht.

Der Schwanensee (33 ha) mit der Schwaneninsel war eine ehemalige Bucht der Ostsee. Durch Versandung wurde der Strandsee vom Meer abgetrennt und süßte aus. Erst später erhielt er seinen jetzigen Namen Kölpinsee. Als Gründer des gleichnamigen Seebades wird heute Carl Prutz betrachtet, der 1896 hier ein Hotel errichtete.  

Die “Mutter” des Seebades ist jedoch das Dorf Loddin, das zu unrecht namentlich weniger bekannt ist. Reetgedeckte Häuser, alte Kopfweiden am stillen Achterwasser und vor allem das südlich dem Dorf vorgelagerte “Loddiner Höft”, ein sandiger, gewellter Rücken von reichlich 22 m Höhe, zeichnen diese Landschaft aus. Als Höft oder Hoewt bezeichneten die Slawen höher gelegene Uferstücken (Flurname).

Von hier hat man nach Nordwesten einen reizvollen Ausblick auf die Halbinseln Gnitz und Görmitz, südöstlich auf den “Rauhen Berg” von Pudagla und den Hafen Stagnies, im Südwesten erblickt das Auge den Lieper Winkel. Die Spitze des Höft nennt man “Galgenberg”. Er wird von einem Flachwasser, dem Wussow, umspielt.

ROMANTIK PUR – solch ein Sonnenuntergang kann man wohl nur hier auf dem Loddiner Höft erleben.

Das Wandgemälde am Haus Usedom stellt Fischeridylle dar, wie es die Gäste mögen. Zwischen Kölpinsee und Ückeritz gibt es heute noch einen ergiebigen Fischfang.